Gammertingen

Die ehemalige preußisch-hohenzollerische Oberamtsstadt im malerischen Laucherttal ist heute ein wirtschaftlicher, kultureller und schulischer Mittelpunkt sowie Naherholungsgebiet inmitten einer herrlichen Landschaft im Süden der Schwäbischen Alb.

Stadtverwaltung Gammertingen
 Hohenzollernstraße 5
 72 501 Gammertingen
 Tel.: 0 75 74 / 406 - 0
 Fax: 0 75 74 / 406 - 1 19
 info@gammertingen.de
 www.gammertingen.de

Der besondere Reiz des Laucherttales liegt neben der Vielfältigkeit der Landschaft vor allem in der Stille und der Ungestörtheit der Natur, in der sich zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern, Walken und Radfahren auf gut ausgeschilderten Strecken oder für Kutsch- und Planwagenfahrten bieten. Ein besonderes Freizeitvergnügen für Familien ist aber auch der Besuch des Kneippbades und des Barfußpfades innerhalb der neuen Freizeitanlage an der Lauchert zwischen Gammertingen und Bronnen.

 Auch im kulturellen Bereich hat das Lauchertstädtchen einiges zu bieten: Schlosskonzerte im historischen Rathaussaal, Konzerte in der Klosterkirche Mariaberg, jährliche Open-Air Kinowoche, Jazz vor dem Schloss, Weihnachtsmarkt ums historische Schloss und vieles mehr. Dem Kunstinteressierten bietet sich das ehemalige Schloss der Freiherren Speth von Zwiefalten (heute Rathaus) sowie die Stadtkirche St. Leodegar zur Besichtigung an; beide Bauwerke entstammen dem Klassizismus. Ebenfalls sehenswert ist die St. Michaels-Kapelle, eine mittelalterliche Adelskirche. Nicht weit entfernt von der Kernstadt Richtung Norden befindet sich das um 1200 gegründete ehemalige Kloster Mariaberg mit seiner sehenswerten barocken Klosterkirche.

 Die historischen Wurzeln Gammertingens reichen lange vor der Hohenzollerischen Blütezeit bis in die Bronzezeit zurück. Auf die Römer folgten die Alemannen. Dort, wo sich bereits im 4. oder 5. Jahrhundert eine Siedlungsstätte der Alemannen befand, wurde Anfang des letzten Jahrhunderts die Grabkammer eines alemannischen Fürsten freigelegt. Sein noch erhaltenes Skelett, sowie die wertvollen Grabbeigaben (u.a. ein Goldener Helm) sind heute in der vor- und frühgeschichtlichen Sammlung im Sigmaringer Schloss oder im Hohenzollerischen Landesmuseum in Hechingen zu bewundern. Im Jahr 1101 wird Gammertingen erstmals in einer Urkunde des Klosters Allerheiligen in Schaffhausen erwähnt.

 Bis zur Übernahme der Oberhoheit durch das Fürstentum Hohenzollern (1806) war die (reichsritterschaftliche) Herrschaft Gammertingen im Besitz verschiedener Adelsgeschlechter (Grafen von Gammertingen und von Veringen, Freiherren von Speth zu Zwiefalten), in hohenzollerischer und preußischer Zeit als Sitz von Oberamt, Amtsgericht, Forstamt und Katasteramt ein kleines Behördenstädtchen. Der Bau der Hohenzollerischen Landesbahn im Jahr 1901 brachte der Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung.

 
Anreise:

Gammertinger Skulpturenweg

Besonderes Kunstprojekt mit über 50 Großkunstwerke von nationalen und internationalen Künstlern im öffentlichen Raum des Laucherttalstädtchens Gammertingen

Lauchert-Fehla-Tour

Die Lauchert-Fehla-Tour beginnt in Gammertingen und führt über den Lauchertsee nach Stetten u. H.. von der aus geht es weiter nach Burladingen und wieder zurück nach Gammertingen.

Die Strecke kann selbstverständlich auch in die andere Richtung gestartet werden.

Alb-Lauchert-Tour

Die Alb-Lauchert-Tour beginnt in Veringenstadt und führt entlang vieler Sehenswürdigkeiten über Hettingen, Kettenacker un Inneringen wieder zurück nach Veringenstadt.

Die Strecke ist selbstverständlich auch in umgekehrte Richtung befahrbar.

Themenspielplatz "Mensch und Wasser"

Der Themenspielplatz „Wasser und Mensch” bietet naturnahe Wassererlebniszonen, vielfältige Spielemöglichkeiten. Ein besonderer Service: Eine Wasserstation mit frisch aufbereitetem Trinkwasser aus dem unmittelbar angrenzenden Wasserwerk .

Alb-Lauchert Schwimmhalle

Ein besonderes Badevergnügen für Jung und Alt bietet die Wasserlandschaft in der Alb-Lauchert Schwimmhalle im Lauchertstädtchen Gammertingen.

Museum im Alten Oberamt

Der Barockbau wurde 1726 von Oberschultheiß Clavell erbaut. Im Inneren barockes Treppenhaus, in mehreren Räumen schöner Deckenstuck. Seit Ende des 18. Jhdt. als Amtshaus benützt. 1806 Fürstlich-Hohenzollerisches Oberamt, 1850 - 1925 Preußisches Oberamt.

St. Leodegar Gammertingen

Die katholische Pfarrkirche St. Leodegar ist ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung.

Michaelskapelle

Die mittelalterliche Adelskirche St. Michael inmitten des historischen Stadtkerns Gammertingens zeugt von den vielschichtigen historischen Wurzeln der erstmals im Jahre 1101 urkundlich erwähnten Stadt an der Lauchert.

Burgruine Schloss Baldenstein

Errichtet von den Grafen von Gammertingen die im 11. und 12. Jhdt. zu den einflussreichsten Adelsfamilien des Landes gehörten. Umfangreiche archäologische Ausgrabungen ließen wertvolle Aufschlüsse über die Lebensumstände der Burgbewohner zu.